03.05.2022

Die Gemeindewerke Haar GmbH sind erfolgreich in den Smart Meter Rollout gestartet. In Kooperation mit den Unternehmen rde und Voltaris wurden in Haar die ersten intelligenten Messsysteme (kurz: iMSys ) in Betrieb genommen.

„Wir verlassen uns beim Rollout auf die die Bayernwerk-Tochter rde, die wiederum mit Voltaris als Gateway-Administrator kooperiert“, erläutert Boris Rührmeier von den Gemeindewerken Haar die Vorgehensweise. „Anfang April haben wir in Haar die ersten intelligenten Messsysteme erfolgreich installiert“, so Rührmeier.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, bei der Digitalisierung des Messwesens mit rde zusammenzuarbeiten, waren nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Umsetzung, sondern auch der Fokus des Unternehmens auf kleine und mittlere Stadtwerke mit dem Angebot passgenauer Dienstleistungen.

Umsetzung mit Kooperationspartnern

„Wir freuen uns, nun mit dem Smart Meter Rollout loslegen zu können und in der starken Gemeinschaft mit anderen Stadt- und Gemeindewerken von den Erfahrungen untereinander zu profitieren“, so Rührmeier.

„Mit jedem installierten Messsystem steigt der Erkenntnisgewinn beim Rollout, was allen Teilnehmern unserer Anwendergemeinschaft zugutekommt. Darin besteht der große Mehrwert für unsere Stadtwerke-Partner“, so Marcus Hörhammer, Bereichsleiter Produktentwicklung und Vertrieb bei Voltaris.

„Mit unserem erprobten Projektvorgehen und unserem umfassenden Leistungspaket können die Stadtwerke sofort mit dem Smart Meter Rollout loslegen“, ergänzt Detlev Falkner, Geschäftsführer der rde.

Alle Prozesse aus einer Hand

Die rde GmbH & Co. KG, Dienstleister für kaufmännische energiewirtschaftliche Prozesse, und Voltaris arbeiten beim Smart Meter Rollout in Süddeutschland zusammen. Das gemeinsame Angebot der beiden Partner richtet sich an kleinere und mittlere Netzbetreiber und umfasst sämtliche Prozesse des grundzuständigen Messstellenbetriebs – von der Rolloutplanung über Gerätebeschaffung und Montage bis hin zur Abrechnung.

Der Vorteil für die gemeinsamen Kunden liegt vor allem in der wirtschaftlichen Umsetzung der neuen Prozesse: Keine Investitionen in Schnittstellen zwischen Billing- und Gateway-Administrations-System, niedrige Hardwarekosten und die schnelle Umsetzung der Prozesse aus einer Hand.